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Zur Wahlentscheidung

Hier ein paar wahltaktische Dinge, die jeder Wähler beachten sollte.

 


 

Erstens:

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hast Du eine Erst- und eine Zweitstimme. Mit der Zweitstimme wählst Du eine Partei und entscheidest damit über die Zusammensetzung des Parlaments. Mit der Erststimme wählst Du einen Direktkandidaten aus Deinem Wahlkreis.

Gewinnt dabei ein Kandidat, dessen Partei im Abgeordnetenhaus vertreten sein wird, hat sich dadurch am Kräfteverhältnis im Parlament überhaupt nichts verändert. Nicht so, wenn einer der anderen Kandidaten gewählt wird, zu denen auch Martin Wilke zählt.

Also, mach mehr aus Deiner Erststimme!

 


 

Zweitens:

Lieber Grünen-Wähler!

Du willst, daß Jeanette Martins unbedingt ins Abgeordnetenhaus kommt?

Deine Erststimme braucht sie dazu aber nicht. Denn mit Platz 7 der bündnisgrünen Landesliste hat Jeanette ihren Sitz bereits sicher – auch wenn sie das Direktmandat nicht bekommt.

Wenn es also ohne Wirkung ist, ihr die Erststimme zu geben, lohnt es sich darüber nachzudenken, sie Martin Wilke zu geben, der durch keinen Listenplatz abgesichert ist.

 


 

Drittens:

Lieber SPD-Wähler!

Du willst, daß Irana Rusta unbedingt ins Abgeordnetenhaus kommt?

Deine Erststimme braucht sie dazu aber nicht. Denn mit Platz 1 der SPD-Bezirksliste hat Irana ihren Sitz bereits sicher – auch wenn sie das Direktmandat nicht bekommt.

Wenn es also ohne Wirkung ist, ihr die Erststimme zu geben, lohnt es sich darüber nachzudenken, sie Martin Wilke zu geben, der durch keinen Listenplatz abgesichert ist.

 


 

Viertens:

Eine Stimme für Martin Wilke – eine verlorene Stimme?

In diesem Wahlkreis ist es verhältnismäßig einfach, die notwendige relative Mehrheit der Stimmen zu erhalten.

Die Kandidaten von PDS, Grünen, SPD, CDU sowie Martin Wilke könnten ähnlich viele Stimmen erhalten, so daß ein Wahlsieg schon mit etwa 20 bis 25 Prozent möglich ist. Bei 60% Wahlbeteiligung sind das nur 5000 Stimmen. Erststimmen.

 

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