Das Kind entscheidet
Das Recht des Kindes auf Bildung
muß darin sind sich alle einig auch
gegen Übergriffe der Eltern verteidigt werden
können. Dies wäre aber unmöglich, wenn es die
Eltern sind, die über den Besuch oder Nicht-Besuch
einer Schule entscheiden.
In einer wirklich freiheitlichen
Gesellschaft darf deshalb niemand außer dem Kind
selbst entscheiden, welche Schule es besucht.
Die Entscheidung den Eltern zu
überlassen, würde bedeuten, das Kind von ihrer
Willkür bzw. Gnade abhängig zu machen. Die
Fremdbestimmung wäre nicht beseitigt.
Fehlentscheidungen des Kindes
können durch Probewochen und Beratungsgespräche von
vornherein gering gehalten und auch später noch
korrigiert werden.
Wieviele Kinder würden wohl von
sich aus in undemokratische Schulen gehen, in die so
manche Eltern sie bedenkenlos stecken würden?
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