Warum kandidiere
ich?
Ich habe bestimmte Vorstellungen
davon, wie eine gerechte Gesellschaft aussieht, und
möchte deshalb politisch etwas verändern. Ich
stelle fest, daß gerade jene Forderungen, die ich
für besonders wichtig halte, sich bei den
bestehenden Parteien nicht wiederfinden.
Politik für junge Menschen
findet praktisch nicht statt. Schulpolitik wird fast
ausschließlich aus wirtschaftlicher und finanzieller
Sicht, oder aus Sicht der Lehrer betrieben. Was
derzeit fehlt, ist Schulpolitik aus Sicht der am
meisten Betroffenen: der Schüler.
Die Leute, die jetzt Schulpolitik
machen, können sich meist nicht in Schüler
hineinversetzen. Ich denke, es ist notwendig, daß in
der Schulpolitik mindestens ein Jugendlicher
mitbestimmt.
Grund- und Bürgerrechte halte ich
auch weiterhin für wichtig. Ich bin nicht bereit,
diese einer unseriös geführten Debatte um die
"Innere Sicherheit" zu opfern. Die
progressiveren Parteien trauen sich immer weniger,
diese Fragen offensiv zu diskutieren und teilweise
noch nicht einmal, die erreichten Standards zu
verteidigen.
Ich möchte meine politischen
Überzeugungen nicht aufgeben, nur weil sie gerade
nicht populär sind. Im Gegenteil, ich glaube, daß
ich die besseren Argumente habe und andere
überzeugen kann. Ohne auf Fraktion oder
Parteizugehörigkeit Rücksicht nehmen zu müssen,
möchte ich mich um Inhalte kümmern.
Diskussionen um wichtige Themen
müssen wieder in Gang kommen. Gesellschaftliche
Veränderungen sind nicht unmöglich.

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